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38 - Steinbrüche

Als man vom brandgeführlichen Holzbau zum Hartbau überging und der gebrannte Ziegelstein noch nicht so bekannt war, blieb der Stein ein begehrter Baustoff. Dies beweisen die kleinen und großen Steinbrüche wie auf Grundstück Nr. 1, 4, 9, 12, 15, 20 und 26. Auf Nr. 26 wurde Straßenschotter hergestellt. Die Steine von Nr. 15 wurde zum Hausbau und Straßenbauten verwendet. An einer Stelle ergab eine Steinader ein Material, das zu Stiegen und Fliesen verarbeitet wurde. Zum Bau der Bürgerwaldstraße wurde im Wald, wegen der günstigen Transportlage, ein neuer Steinbruch eröffnet. Beide Steinbrüche sind nach dem genannten Straßenbau stillgelegt worden.

Nach dem II. Weltkrieg hatten die Tschechen die Munition der deutschen Wehrmacht im oberen Steinbruch gesammelt und danach gesprengt. Der Detonationsdruck hat den Wald im weiten Umkreis umgelegt.

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im Schönhengstgau