Völkermord

Der österreichische Völkerrechtler Felix Ermacora, der zuvor lange als Gutachter der UNO tätig war, kam in einem Rechtsgutachten im Jahre 1991 zu dem Ergebnis, daß die Vertreibung in den Jahren 1945/46 den Tatbestand des Völkermordes erfüllt habe. Dies geschah unter anderem im Hinblick auf die grundsätzliche Schuldvermutung der Deutschen einzig und allein auf Grund ihrer Nationalität. Den Betroffenen wurde das Recht, sich vor Gericht zu verteidigen, vollständig verwehrt. Auch Frauen, Kinder und alte Männder wurden in tschechische Konzentrationslager getrieben und dort zu Hunderttausenden erheblich mißhandelt und teilweise zu Tode gefoltert.

im Schönhengstgau